Helireise 2014: Frankreich

Der Deutsche Hubschrauber Club (DHC) bietet in Zusammenarbeit mit Volker Schröder eine Helireise nach Frankreich an. Der Termin ist vom 6. Bis zum 10. August. Volker hat uns einen ersten Vorschlag für eine Reiseplanung erarbeitet. 

Wir hatten insgesamt acht Interessenten, die sich leider so kurzfristig nicht auf einen gemeinsamen Termin zusammenfinden konnten. Da wir alle Vorbereitungen – Route, Hotels und Flugplätze – fertig hatten, haben Yvonne und ich uns entschlossen, die Reise trotzdem zu machen. Und es war wirklich sehr beindruckend, die Schlösser sowohl aus der Hubschrauberperspektive als auch aus der Bodensicht zu besichtigen. Als Resümee kann man sagen: Fliegen in Frankreich ist durch die vielen Restriktions- und Gefahrengebiete eine Herausforderung und wir werden diese oder eine ähnliche Reise wieder vorschlagen, aber längerfristig geplant. 

  1. Donnerstag: Start in Mannheim über Saverne entlang der Saone nach Dijon 
  2. Freitag:  Zentralmassiv, Dardogne, Lot Tal, Ardeche 
  3. Samstag: Rhonetal, Grenoble, Lake Annecy, Annemasse, Übernachtung Hotel Nähe Genfer See
  4. Sonntag: Vorbei am Genfer See Richtung Neuchatel, Schweizer Jura Gebirge

Gesamte Flugzeit ca. 13 Stunden.

Für diejenigen, die Interesse an Frankreichflügen haben, noch einige Tipps: 

  • Auf jeden Fall geht so eine Reise mit einer Flugplanaufgabe einher. Der Plan muss momentan noch beim Hin- und Rückflug bei der DFS telefonisch oder über Internet gemacht werden und kann telefonisch abgemeldet werden. Das französische System hat Schwierigkeiten mit einer in Deutschland registrierten Maschine. 
  • Eine ganz wichtige Organisation ist  SIA  (Service de l’information aéronautique ). Auf dieser Homepage findet man alles, von den AIP-Charts aller Flugplätze, über die Aktivitäten der vier großen Tiefflugkorridore und Notams bis hin zum Wetter. 
  • Die Bemerkung A/A im AIP-Chart vor allem an kleineren Flugplätzen bedeutet AFIS Absence. Also Funken ohne Towerlotsen. Man gibt seine Positionsmeldungen ein und hört, was die anderen machen. Wir haben auf Englisch gefunkt, aber besser wäre es, sich die wichtigsten Meldungen kurz vor und in der Platzrunde auf Französisch zu lernen. 

Wenn Ihr einen Flug in unser Nachbarland plant, könnt Ihr Euch gerne bei mir melden. 

Text: Martin Eigner