Unser Stand auf der ILA 2012

Gleich zu Beginn war es eine interessante Erfahrung, dass das nicht-öffentliche Publikum häufig nachfragte, was wir eigentlich machen würden. Unsere freundliche Aufklärung führte zu vielen Einladungen und Achtung für die engagierte ehrenamtliche Tätigkeit. Da gerade unsere Klientel für die Verbreitung neuer Technik einen guten Träger darstellen könnte, ergeben sich vielleicht auch Sponsorships daraus.

Weiterhin war es als Aussteller auf der ILA prima, dass man immer wieder Menschen traf, die man schon lange nicht mehr gesehen hatte. Sofort war man episodisch, wie in einer Zeitmaschine zurückversetzt in den Zeitraum, die man mit dem betroffenen in der Fliegerei verbracht hat. Meinen Spezi traf ich nach 30 Jahren wieder. Wir wurden zusammen in Fort Rucker Alabama zu Hubschrauberpiloten ausgebildet und verloren uns später aus den Augen. Er gehörte zu  den Marinefliegern, die sich gut vertreten auf der ILA zeigten. Neben ihrer Lookheed P3C Orion, die u.a. für die Seeaufklärung (und den SAR-Betrieb in großräumigen Seegebieten) zuständig ist,  zeigten sie ihren  Sea-Lynx  Hubschrauber. Das Heer und die Luftwaffe hielten ihre Luftfahrzeuge auch nicht zurück und zeigten bereitwillig, wie sie ausgestattet wurden.

Eurocopter führte uns den X3 vor, welcher neben den Rotoren 2 Propeller an Stummelflügel besitzt. Wir sahen neben einer beachtlichen Beweglichkeit und Geschwindigkeit einen Climb von 5000 ft/min, der aus dem Stand heraus vorwärts fliegend eingeleitet wurde.

Eine Sikorsky S-70i Black Hawk, welche Polen in Lizenz baut, zeigte beindruckende Flugmanöver.  Die Flying Bulls Bo 105 CBS 4 begeisterte erneut. Rainer Wilke erfreute uns später mit einer kleinen Unterrichtsstunde über Zusammenhänge, die man beim Kunstflug mit einer Bo 105 beachten muss. Nicht nur unser Frank Rudolf hing an seinen Lippen, als wenn einem kleinen Kind ein Märchen vorgetragen wird. Hubert Gesang, Michael Junk und Axel Wingerath vergaßen ihre Aufgaben am Stand. Anne bekam ein Autogramm für ihre Sammlung von Luftfahrtpersönlichkeiten.

Alle Fluggeräte und Vorführungen hier zu beschreiben würde zu weit gehen. Wir waren von nahezu jeder Vorführung beeindruckt, da man insbesondere durch die Begleitung der Sprecher gut über die gerade stattfindende Piloten- und Luftfahrzeugleistung informiert war.

In den Gesprächen gab es Vorschläge, wo eine nächste Meisterschaft stattfinden könnte, potentielle Sponsoren teilten uns mit, was wir tun müssten, um in den Genuss von Förderung zu gelangen (viele Besucher und Interessierte Menschen an unserem Club, damit der Verbreitungsfaktor groß ist).

Am Wochenende drängten sich die öffentlichen Besucher an unserem Stand, sodass wir unsere Süßigkeiten, Broschüren und Aufkleber gut unter die Leute bringen konnten. Für den Fall, dass das Interesse am DHC geweckt werden konnte, werden wir nächsten Pfingsten in Nördlingen ein großes Lagerfeuer brauchen, um eine besucherfreundliche Atmosphäre zu schaffen.

Die Zusammenarbeit mit unseren Standnachtbarn des Heli Centers in Halle 3 hat ebenfalls viel Spaß gemacht. Als Verein durften wir schon mal deren Kaffee oder Strom für das Ladekabel genießen.
Viele Seiten Telefonnummern und Visitenkarten warten darauf, in der Nachbereitung beantwortet zu werden.

Euer ILA-Team:
Michael Junk (Meikel) als Hauptrepräsentant, der die gesamte Zeit anwesend war und keine Mühen gescheut hat, den Stand Werbewirksam darzustellen.

Frank Rudolf (Franky), der niemanden mit langen Haaren am Stand vorbeibeilaufen ließ,

Axel Wingerath, dem diese Veranstaltung enorme Freude bereitet hat und
natürlich
Hubert Gesang, der als Präsident ständig auf Achse war, um Sponsoren von unserer Werbewirksamkeit zu überzeugen.

 

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