Samstag war es zeitlich nicht möglich online zu kommen. Wenn es mal ein paar Minuten Luft gab, um sich an den Computer zu setzten, war der Zugang überlastet. Meim Smartphone fiel mir Montag, vor de Veranstaltung runter: kaputt, mit bereits gebuchtem Roaming-Kontingent.

Das Hovern verlief gut. Nach einem schnellem Mittagessen ging mit dem Parallel-Slalom weiter.

Der parallele Aufbau führte dazu, dass ein Team auf dem rechten Parcours entlang zum letzten Tor flog und dann zum linken Parcours wechselte und die Tore zurück beim linken Tisch ankam. Ich stand am linken Tisch, blickte auf den plötzlich erscheinenden Hubschrauber, beeilte mich mit dem Eimer des anderen Teams wegzukommen. Da sah ich den Copiloten, wie er schnell zweimal den Kopf und Blick zwischen den beiden Tischen wendete. Dann merkten sie es und  flogen schnell rüber zu ihrem Parcours und setzten den Eimer korrekt auf ihrem Tisch ab. Sie wurden disqualifiziert, sorgten aber für allgemeine Belustigung. Die Besatzung nahm es mit Humor.

Maxim Sotnikov/Puajukas wurden erneut Weltmeister im Gesamtergebnis. Bestes deutsches Team waren Andreas Ruebner mit Holger Wolff. In der Mannschaftswertung erreichte Russland den ersten Platz, den zweiten Weißrussland und Ukraine den dritten Platz. Deutschland bezog den vierten Rang.

Am späten Nachmittag zeigten vier Piloten ihre Fertigkeiten im Freestyle: Siegfried Schwarz ("Blacky") mit der BO 105 von Redbull belegte den ersten Platz. Maxim Sotnikov zeigte eine Performance mit seiner R44 und Nebeltöpfen in russischen Farben (Platz 2), Elena Zhuperina flog wie immer elegant (höchste Punktzahl in der Bewertungssparte) mit einer R66 (Platz 3) und Valeri Yalyaev erflog sich den vierten Platz mit einer Mil 2.

Jetzt (Sonntagmittag) waren keine Listen über die Einzelergebnisse mehr zu finden. Vielleicht später genaueres. Die vom Vorabend waren vorläufig.

Jetzt findet das „Airrace“ statt. Dieser Event wird publikumswirksam durchgeführt. An jedem Tor hebt der Judge bei Fehlern eine Fahne. Dadurch kann man mit Abschluss des Parcours gleich ermitteln wer in dem parallel durchgeführten Parcours gewonnen hat. Wer verliert scheidet aus, bis der Gewinner übrigbleibt.

Besonderes daran heute: die fliegenden Teams, die nicht am Rennen teil nehmen, stellen sich als Schiedsrichter zur Verfügung.

 

Der Event dauert lange, ist aber interessant. Anschließend findet die Siegerehrung mit Publikum ( am Wochenende waren einige Tausend Menschen da) statt.

 

Für Teams, die nicht aus den östlichen Ländern kommen, ist es nicht angenehm, denn in allen Disziplinen liegen Russen, Weißrussen oder Ukrainer auf den ersten Plätzen. Die besten westliche Teams sind Stefan Seer mit Christian Korb auf Platz neun und Thomas Morgenstern mit Philipp Kohle als Juniorenweltmeister.

Ergebnisse befinden sich unter Media Downloads.