Navigation als erster Wettbewerb startete heute um 09:00 Uhr. Für die Schiedsrichter bedeute dies frühe Abfahrt, damit sie zu ihren Positionen in der Umgebung gebracht werden konnten. Es wurden dieses Mal auch die Turning Points besetzt, um zu überprüfen, ob der Flugweg nicht abgekürzt und die Strecke in der korrekten Höhe geflogen wurde. Riesige Provianttüten wurden uns mitgegeben

Um die 49 Teams durch die Strecke zu bringen waren rund neun Stunden eingeplant. Zwei Hubschrauber mit vier Teams sind wegen technischer Probleme nach hinten verlegt worden. Einer konnte am Ende des Feldes starten, war dann aber wieder defekt. Somit haben die vier weißrussischen Mannschaften keinen weiteren Einfluss mehr auf den Ausgang der Gesamtwertung.

Die Crews mussten nach ihrem Flug entsprechend der Regeln ins „Jail“ (Für Neulinge: damit sie ihre Navigationskenntnisse nicht an später startende Teams weiter geben können). Das war dieses Jahr ein Zelt – bei Ende 30 Grad Temperatur. Aber es gab ein Riesenstimmung habe ich mir sagen lassen. "Die Österreichen haben richtig aufgedreht". 

Zum aktuellen Zeitpunkt (22:30 Uhr) gibt es noch keine Endergebnisse zur Navigation. Unsere österreichischen Kollegen teilten uns mit, dass ihr Thomas Morgenstern in der Juniorklasse vermutlich den ersten Platz belegt hat. Unsere Teams vermelden durchweg, dass sie zufrieden seien mit ihrer Leistung.

Der Navigationsevent ist für den Veranstalter eigentlich immer der schwerste Tag. Wenn der überstanden ist, beginnt es „rund zu laufen“. Soweit ich es mitbekomme, gelingt hier alles und wir erleben fantastisch engagierte Gastgeber, die sowohl kompetent als einfühlsam für alle Teilnehmer zur Verfügung stehen.  

Der Abend klingt mit einer Veranstaltung mit traditioneller Musik als auch zeitgenössischer Musik aus.

Bilder scheine ich heute keiner zur Verfügung zu haben. Für den Fall, dass ich welche erhalte, stelle ich sie hier online.

 

Axel