Bericht ODHM und HWC-Deutschland 2017 Arnstadt-Alkersleben

Offene Deutsche Hubschraubermeisterschaft (ODHM) 25. – 27. August 2017 und

Helicopter World Cup 2017, Stage 5 (HWC), 26./27. August in Arnstadt-Alkersleben

 

Logo Arnstadt / HWC 2017Beide Veranstaltungen konnten am letzten Augustwochenende erfolgreich durchgeführt werden. Die Offene Deutsche Hubschraubermeisterschaft gewannen Maxim Sotnikov mit Aleh Puajukas.
Die Deutsche Station des Helicopter World Cup 2017 gewannen sowohl im Fender als auch im Slalom Andrey Orekhov mit Vadim Sazonov.
 

      Deutsche Hubschraubermeister 2017

1

Andreas Rübner

Holger Wolff

2

Marcel Stegmüller

Jens Scholpp

3

Martin Eigner

Michael Schauff

In der Deutschen Wertung lagen Andreas Ruebner mit Holger Wolff auf Platz eins, in der Gesamtwertung errangen sie den vierten Platz. Sie wurden damit Deutsche Meister 2017. 
 Andreas Ruebner Holger Wolff DM 2017web

 

 


Auf dem Flugplatz Arnstadt-Alkersleben organisierten der Deutsche Hubschrauber Club e.V. (DHC) mit dem Royal Belgian Aeroclub für den Deutschen Aero Club e.V. eine Offene Deutsche Meisterschaft und darin integriert eine von Sieben Stationen des Helicopter World Cup 2017 (HWC).

Um das Wichtigste vorwegzunehmen: die Veranstaltung lief zwischenfallfrei. Neben den üblichen vier Events Navigation, Präzision, Fender und Slalom mussten weitere zwei Events, Parallel Fender und Parallel Slalom des HWC in das Wochenende integriert werden. Das Wetter machte bis auf einen kleinen Ausreißer am Samstag keine Probleme.

Arnstadt-Alkersleben (EDBA) erwies sich als idealer Flugplatz. Alle Parcours konnten auf dem Gelände der Freifaller aufgebaut werden.

Offene Deutsche Hubschraubermeisterschaft 2017

1

Maxim Sotnikov

Aleh Puajukas

RUS/BLR

2

Yury Yablokov

Konstantin Podoinitsyn

RUS

3

Anrey Orekhov

Vadim Sazonov

RUS

Der normale Flugbetrieb wurde fortgeführt. Nur ein angrenzender Rollweg wurde wegen notwendiger Sicherheitsabstände während der Events gesperrt. Luftfahrzeuge mussten bei Bedarf ein Stück „backtrack“ auf der Bahn rollen. 

Regelmäßig nahmen in der Vergangenheit mehr als 20 Teams an der Veranstaltung teil. Dieses Jahr gab es im Gegensatz zu den früheren Jahren mehr als 11 Hubschrauberwettbewerbe. Einige Wettbewerbe im Ausland mussten wegen Teilnehmermangel ausfallen. Zeitlich und wirtschaftlich lässt sich die Vielzahl der Events nicht mehr verkraften. Wir kalkulierten mit mehr Nationen. Insofern sind wir zufrieden, dass die Deutsche Meisterschaft mit 15 Teams und der World Cup mit 9 Teams stattfand. Die acht Deutsche Teams belegten die Plätze 4, 7 – 12 und 15.

Beim Helicopter World Cup werden nur zwei Disziplinen in parallelform geflogen: Fender und Slalom. Das Besondere ist, dass die letzten acht nach einer Qualifikation für dieses Finale im K.-o.-System gegeneinander fliegen, bis nur noch ein Team als Gewinner übrig bleibt. Über alle Veranstaltungen des Jahres werden die Punkte der je drei besten Ergebnisse addiert und führen bei der letzten Veranstaltung zum Sieger des Helicopter World Cup 2017 im Fender und Slalom. Voraussichtlich ist die letzte Veranstaltung in Olsztyn Zachodni/Polen (EPSY, 22.-24.09.) Vorher findet eine Station in Spitzerberg/Österreich (LOAS, 8.-10.9) statt. Martin Eigner mit Michael Schauff belegten in Arnstadt für beide Disziplinen als bestes Deutsches Team Platz 5. 
                 

       Helicopter World Cup 2017, Stage 5 Germany

HWC Fender

HWC Slalom

       Anrey Orekhov/

       Vadim Sazonov

            Anrey Orekhov/

            Vadim Sazonov

Ein dramatisches Finale gab es um Platz drei im Slalom zwischen Thomas Morgenstern und Maxim Sotinikov. Sotnikov flog deutlich schneller, machte dabei aber Fehler. Morgenstern hatte einem fehlerfreien Flug, benötigte dann beim Absetzten des Eimers auf dem kleinen Tisch einen Moment zu lange.
Für den Helicopter World Cup 2017 waren 7 Stationen vorgesehen: Tschechische Republik, Großbritannien, Russland, Weißrussland, Deutschland, Österreich und Polen. Der HWC-Tschechische Republik fiel aus. Daher gibt es in der Berichterstattung unterschiedliche Aussagen über die Anzahl der Stationen. Einige Berichte zählen den ersten in Tschechien mit, andere lassen ihn weg. 

  

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